Ex-In-Genesungsbegleitung

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Über das Ex-In-Konzept: https://ex-in.de/

Das Logo von Ex-In: https://ifgl.net/2014/03/25/ausbildung-ex-in/ex-in-logo/

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Kommentare

Joe Hörer
by Joe Hörer on
Ich frage mich, ob man wirklich sagen kann, dass es die Patienten, die Fachleute und die Angehörigen gibt. Meiner Erfahrung nach gibt es in allen drei Gruppen Personen, die auch einer der beiden anderen verbleibenden Gruppen zugeordnet werden könnten. Ich kenne viele Psychiatrie-Mitarbeiter, die selbst äußerst krisenerfahren sind. Ex-In finde ich eigentlich ein schwieriges Angebot. Zu subjektiv ist das individuelle Erleben von Psychiatrie und psychiatrienahen Institutionen. Und warum sollte jemand, der z.B. eine Psychose hatte nun jemanden, der z.B. Borderline hat besser verstehen können als jeder andere halbwegs empathische Mensch auch? Wird da nicht verkannt, dass es eigentlich keine Dichotomie zwischen "der psychisch Kranke" und "der psychisch Gesunde" gibt? Daneben finde ich es krass, wie schlecht die Bezahlung der Ex-In Leute ist. Andererseits ist es ja schön, dass offenbar genug Leute Ex-In werden wollen und durch die Ex-In-Jobs eine, wenn auch schlechtbezahlte, Erwerbstätigkeit finden. Richtige Wertschätzung von Ex-In würde sich aber m.E. auch in einer besseren Entlohnung widerspiegeln.

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