Jung und Freudlos

Unsere Jubiläumsfolge

Audio herunterladen: MP3 | AAC | OGG | OPUS

Die Ratschläge für Angehörige bei Depressionen: https://www.deutsche-depressionshilfe.de/depression-infos-und-hilfe/rat-fuer-angehoerige

Der Familiencoach Depression der AOK mit Prof. Schramm: https://depression.aok.de/

Über Marsha Linehan: https://de.wikipedia.org/wiki/Marsha_M._Linehan

Über James McCullough bzw. die CBASP-Therapie: https://de.wikipedia.org/wiki/Cognitive_Behavioral_Analysis_System_of_Psychotherapy


Kommentare

Katie
by Katie on 20. Oktober 2019
Moin, Erstmal Danke für euren tollen Podcast, den ich wirklich sehr gerne höre. Ihr seit ein sehr sympathisches Dreiergespann. :) Zur Jubiläumsfolge wollte ich nur kurz einen Gedanken loswerden, da er mich sonst sehr beschäftigt. Und zwar zum Thema Therapeutenwechsel. Ich bin relativ Therapieerfahren, da ich eine recht schwere Jugend hatte und war deswegen auch schon stationär in einer Jugendpsychiatrie und später auch noch mehrmals in Krankenhäusern und Kliniken. Meist hat das gepasst mit dem Therapeuten, der mir zugeteilt wurde. Einmal habe ich die Zusammenarbeit mit einem verweigert, weil ein Ereignis mein Vertrauensverhältnis zerstört hatte. Das wurde akzeptiert, aber ich habe auch keinen neuen Bezugstherapeuten bekommen. Das war allerdings nicht so schlimm, da Pfleger etc. die Aufgabe übernommen haben. In einer anderen Klinik kam es jedoch zu ganz merkwürdigen Übertragungen zwischen mir und meiner Bezugstherapeutin. Das spitzte sich in den 12 Wochen immer mehr zu. Das war nicht mehr feierlich. Einerseits wurden mir Dinge unterstellt, die überhaupt nicht zu meinem Charakter passten und ich wurde heftigst sanktioniert, obwohl ich keine Regeln gebrochen habe und zum anderen saß die Therapeutin dann sogar mal heulend neben meinem Bett. Das war alles sehr befremdlich und verstörend. Erst in woche zwei, als die Therapeutin dann krank war und eine Vertretung kam, wurden die Sanktionen allesamt aufgehoben und die Situation aufgelöst. Der Aufenthalt hat mich sehr verstört zurück gelassen. Da wäre ein Therapeutenwechsel sicher gut gewesen bei so heftigen Übertragungen.
Johann
by Johann on 15. Oktober 2019
Herzlichen Glückwunsch zum Jubiläum, Ihr lieben jungen, freudlosen Podcaster!
Witwesk
by Witwesk on 14. Oktober 2019
So, darum also geht es angehenden VT's und angehenden PsychiaterInnen (vergessen wir nicht: Ihr seid "WeiterbildungsassistentInnen" bzw. "Ärztin/Arzt in Weiterbildung", und die dauert 5-6 Jahre, deren Ende Ihr offenbar noch nicht erreicht habt). Das Ziel von solchen lautet also: Sich gut fühlen können und möglichst noch mindestens verhalten angehimmelt werden von (Ex-)PatientInnen (#Postkarte@myThera). - Danke für die Bestätigung meiner Vermutung, die sich auf wenige, aber tiefgreifende eigene Erfahrungen mit zum Teil unfertigen, zum Teil fertigen PsychiaterInnen stützt. Und damit zu meiner Nachricht an Euch: Wisst Ihr eigentlich, wie unglaublich naiv und (damit) "ärztlich" Ihr allsamt seid? - Ja: damit meine ich den "Halbgott in Weiß", der auch immer noch in Euren Köpfen steckt. Davon zeugt mindestens jeder 5. Satz Eures Podcasts (und der ja auch in Eurem Portemonnaie steckt, denn ÄrztInnen gehören zu den BestverdienerInnen der BRD; dass die Psychs in der Ärzteschaft ganz unten rangieren, weiß ich, aber ich weiß auch, wie weit oben selbst Ihr noch in der gesellschaftlichen Einkommensliste steht). Wisst Ihr also eigentlich, wie unglaublich naiv und (damit) "ärztlich" Ihr allsamt seid?! Mit Eurem "Glauben" an ein "gutes Leben", an "Heilung" und vor allem an Eure eigene hilfreiche "Wirksamkeit" als >Arzt/Ärztin<, >PsychiaterIn<, >PsychotherapeutIn

Neuer Kommentar

Durch das Abschicken des Formulares stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere Personenbezogene Daten. Die Nutzung von deinem echten Namen ist freiwillig.